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Die Blockchain-Technologie soll in der Schweiz standardisiert werden und mehr Rechtssicherheit bekommen. Dazu haben sich Akteure aus dem Finanz-, Technologie-, Wissenschafts- und Rechtsbereich zusammengeschlossen und den Verein "Capital Markets and Technology Association" (CMTA) gegründet. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, die Verwendung der Blockchain-Technologie zu erleichtern. CMTA-Präsident Jacques Iffland dazu: “Die Blockchain hat das Potenzial, die Komplexität des Kapitalmarktsystems zu verringern und den Zugang für Start-ups zu erleichtern“. Mängel sieht er hingegen bei der Rechtssicherheit – diese sei nicht nur Bremsklotz für die Entwicklung in diesem Bereich, sondern sogar ein potenziellen Verhinderer. Die CMTA wurde als gemeinnütziger, nichtstaatlicher Verein gegründet, der in der Lage sein soll, unabhängig Standards zu setzen. Nachdem sich ähnliche Blockchain-Vereinigungen mittlerweile auch in Österreich, Deutschland und anderen Ländern gebildet haben, fehlt bis dato nach eine weitergehende transnationale Kooperation in diesem Bereich. Crypto Future wird hier die weitere Entwicklung verfolgen. 

(CF Red. / APA)

 

Das neue Start-up Zentrum „weXelerate“ will Österreich zu einem relevanten Blockchain-Zentrum ausbauen. Fortbildungen, Kooperationen mit Universitäten, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sowie Netzwerkveranstaltungen sollen dabei helfen ein erfolgreiches Blockchain-Ökosystem in Österreich zu etablieren. So wird etwa am Forschungsinstitut für Kryptoökonomie an der Wiener Wirtschaftsuniversität ausgelotet, welche Auswirkungen Kryptowährungen und Blockchain-Anwendungen auf die Realwirtschaft haben könnten (Crypto Future war im vergangenen Jahr bei der offiziellen Vorstellung des Forschungsinstituts zugegen). Außerdem werden an der WU unter akademischen Vorzeichen versucht Klarheit in diesbezügliche rechtliche Aspekte zu bringen. 

Beim Bundesrechenzentrum will man zudem herausfinden, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen und Blockchain-Use-Cases sinnvoll sind. Darüber hinaus wird aktuell mit einigen Anwendungsfällen der Technologie experimentiert.

(CF Red / futurezone)

 

Der Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (Digital Economy and Society Index, DESI) verfolgt die Digitalisierungsfortschritte der EU-Mitgliedstaaten. Was den Digitalisierungsgrad der Wirtschaft und den Internethandel angeht, konnte sich Österreich hier vom 12. auf den 10. Rang verbessern. Viele heimische Unternehmen, darunter auch immer mehr Klein- und Mittelbetriebe, sind bereits gut aufgestellt. Negativ werden allerdings immer noch  die hohen Lohnnebenkosten hierzulande bewertet diese sollten massiv reduziert oder gänzlich abgeschafft werden. Dank der Verfügbarkeit und des Umfangs der Online-Plattform „Digitales Österreich“ belegt Österreich sogar Rang 8 im Bereich der elektronischen Behördendienste. Mit der von der Bundesregierung bereits angekündigten Schaffung weiterer One-Stop-Shops im Verwaltungsbereich werden nun die Voraussetzungen für eine erfolgreiche e-Government Zukunft geschaffen. Die Bemühungen Österreichs bei der Integration der Blockchain-Technologie in die öffentliche Verwaltung werden besonders gewürdigt – allerdings wäre hier auch noch „Luft“ nach oben.

(CF Red. / Österreich Journal)

 

 

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