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Newmont Mining Corporation - der weltweit zweitgrößte Goldbarrenhersteller 2017 hat angekündigt, dieses Jahr die Blockchain-Technologie zu testen, um eine ethische und nachhaltige Goldproduktion zu gewährleisten.

Das in Colorado ansässige Bergbauunternehmen wird 2018 der weltweit größte Hersteller von Goldbarren. Das Unternehmen ist bereits auf einem guten Weg, nachdem es seinen Kapitalbedarf für das Jahr 2018 um 300 Millionen US-Dollar auf 1,2 - 1,3 Milliarden USD erhöht sowie ein Kraftwerksprojekt in einer australischen Mine und die Erweiterung einer Joint-Venture-Mine in Nevada genehmigt hat. Laut CEO Gary Goldberg Unternehmen wolle das Unternehmen nun die Blockchain-Technologie testen:

"Wir wollen auf jeden Fall mit dabei sein, wir denken, dass dies für die gesamte Goldindustrie positive Auswirkungen haben wird", so Goldberg. Das Unternehmen hofft außerdem, mit Hilfe der Blockchain die Arbeits- und Umweltstandards erhöhen zu können. Goldproduzenten werden nämlich oft wegen schlechter Arbeitsbedingungen und Umweltverschmutzung kritisiert.

Newmont Corp. betreibt Minen in den Vereinigten Staaten, Australien, Peru, Surinam und Ghana und prognostiziert für die nächsten zwei Jahre eine jährliche Goldproduktion von 4,9-5,4 Millionen Unzen. Das Unternehmen produziert dabei auch andere Metalle wie z.B. Kupfer.

 

Sollte die neue Bundesregierung in Deutschland zustande kommen, wird diese sich lt. dem geschlossenen Koalitionsvertrags zwischen CDU/CSU und SPD auch mit der Blockchain-Technologie beschäftigen. Allerdings wird das Thema im Übereinkommen, das bis 2021 gelten soll, nur äußerst vage behandelt, weswegen führende Experten davor warnen, dass die BRD in Sachen „Blockchain“ den Anschluss in Europa verlieren könnte. Problematisch ist hier auch, dass vielen Deutschen Politikern offenbar ein detailliertes Wissen zu dieser neuen Technologie fehlen dürfte, wie z.B. eine parlamentarische Anfrage der FDP zum Thema Blockchain erst kürzlich offenbart hat. Dabei gibt es diesbezüglich in Berlin mittlerweile eine pulsierende Start-up-Szene. Doch viele Firmen haben aus rechtlichen Gründen, ihren Hauptsitz nicht in Deutschland, sondern in der Schweiz, London oder Gibraltar. Und dies, obwohl die Briten die EU bald verlassen werden. Die Gefahr ist daher groß, dass die Wertschöpfung in Deutschland verloren geht, wenn die Politik nicht handelt. Denn die Firmen werden sich selbstverständlich in dem Land ansiedeln, in welchem sie die besten Bedingungen für ihr Business vorfinden.

Im Übrigen findet die Blockchain als Teil eines Digitalisierungsschwerpunktes auch im ÖVP-FPÖ Regierungspakt in Österreich Erwähnung.

 

A.P. Møller-Maersk und IBM bilden ein Joint Venture um die Blockchain in der Frachtbranche zu testen. Um Abläufe zu beschleunigen und zudem billiger zu machen. 80 Prozent der Güter, des täglichen Bedarfs, kommen via Schifffracht. Dabei entsteht etwa ein Fünftel der gesamten Transportkosten durch die Vielzahl an benötigten Dokumenten und Mittelsmännern – mit entsprechendem Einsparungspotenzial, von dem auch die Endverbraucher profitieren sollen. Hersteller, Reedereien, Transportfirmen, Häfen, Terminals und Zollbehörden sollen deswegen mit an Bord geholt werden, um in dem Blockchain-System eine gemeinsame und unveränderliche Aufzeichnung aller Daten zu ermöglichen. Bei dem Joint Venture legen Maersk und IBM den Fokus derzeit darauf, allen Beteiligten Informationen in Echtzeit zugänglich zu machen und die Zollabwicklung zu digitalisieren. IBM arbeitet etwa auch gemeinsam mit mehreren Banken an einer, auf dieser Technologie basierenden, „Batavia“-Plattform zur Finanzierung des Warenhandels, bei der auch die heimische Erste Group beteiligt ist.

 

In der ORF Pressestunde vom 10.02. sieht der Chef der Österreichischen Nationalbank Ewald Nowotny die aktuellen Kursschwankungen an den internationalen Börsen und Kryptobörsen gelassen. Die Kursverluste seien quasi eine Rückkehr zur Normalität, "sind doch fast alle Leitindizes in den vergangenen zwei Jahren überdurchschnittlich stark gestiegen". Wie viele Banker äußert sich Nowotny kritisch zu den Kryptowährungen, die aus seiner Sicht kein „echtes Geld“, sondern ein „anonymes Spekulationsobjekt“ seien. Positiv wertet der Gouverneur hingegen die Blockchain Technologie, die durchaus Potential für den Bankensektor habe und auch bereits genutzt werde.

 

Anhand mehrere Beispiele zeigt Kanada dem Rest der Welt vor, wie man die Blockchain sinnvoll einsetzen kann. Der nationale Forschungsrat macht z.B. die Vergabe von Fördermitteln durch die Ethereum-Blockchain transparenter. Das nordamerikanische Land hofft auch die Identitätsprüfung von Flugpassagieren durch die Blockchain-Technologie zu verbessern. Dazu hat es sich einem Programm angeschlossen, an dem das Weltwirtschaftsforum (WEF), die Unternehmensberatung Accenture und die Regierung der Niederlande arbeiten. Die anvisierte Identifizierung der Reisenden über die Blockchain soll es Regierungen ermöglichen, bei Reisenden noch vor der Sicherheitsprüfung Risikoeinschätzungen und Sicherheitsprozeduren durchzuführen, was Probleme beim Grenzübertritt reduziert.

Einer der größten Pensionsfonds von Kanada, OMERS hat zudem vor kurzem eine Tochterfirma gegründet, die sich auf das Kryptogeld Ethereum fokusiert. Die Firma, Ethereum Capital, plant, 50 Millionen Kanadische Dollar in das Ökosystem rund um ETH zu investieren.

 

Österreichs Hauptstadt entwickelt sich nach und nach zu einem Europäischen Hotspot in Sachen Blockchain Technologie. Nun springt auch der Stromerzeuger „Wien Energie“ auf den „Zug“ auf und testet die neue Technologie im Stadtentwicklungsgebiet „Viertel Zwei“ in Wien-Leopoldstadt. Getestet werden dabei eine Energie-Flatrate, neue Tarife und Online Services. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen „Riddle & Code“ wird dabei auch der Einsatz der Blockchain geprüft – dabei soll ermittelt werden welche Geschäftsmodelle und Services am Ende für den Verbraucher entstehen könnten. Die Blockchain ermöglicht dabei ein sinnvolleres managen des Stromverbrauchs, da z.B. ein exaktes Haushaltsprofil mit ihr erstellt werden kann, das aufzeigt welche Geräte zu einem bestimmten Zeitpunkt unnötig Strom verbrauchen. Hier ergibt sich sowohl für den Kunden ein enormes Sparpotential, als auch für den Stromerzeuger die Möglichkeit die Versorgung exakter als bisher planen zu können. Zudem wäre es vorstellbar eine Art Symbiose zwischen Stromerzeuger und Konsument entstehen zu lassen: Zum Beispiel wäre es möglich dass bei Überbelastung private Ladestationen gezielt für öffentliche Stationen einspringen, wenn Wien Energie-Kunden das so mit ihrem Stromanbieter vereinbaren. Auch kann das Aufladen automatisch auf einen Zeitpunkt verschoben werden, an welchem der Strom besonders günstig für den Endverbraucher ist. Besonders interessant für Österreich – die Blockchain Technologie garantiert Versorgung mit „grüner Energie“ ohne Atomkraft.

 

 

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