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HSBC behauptet, die weltweit erste kommerzielle Handelsfinanztransaktion mit Hilfe der Blockchain-Technologie durchgeführt zu haben. Die Bank bestätigte, dass die Transaktion an nur einem Tag durchgeführt wurde, im Vergleich zu den fünf bis zehn Tagen, die normalerweise erforderlich sind, um solche Transaktionen über ein Papier-basiertes System abzuschließen. Akkreditive werden von einer Bank an eine andere ausgestellt, um zu garantieren, dass eine Zahlung von einem Verkäufer unter Einhaltung einer Reihe von Bedingungen stattfinden kann. Traditionell würden diese Prozesse viel Zeit, zahlreiche schriftliche Aufzeichnungen und viel Hin und Her zwischen den verschiedenen beteiligten Parteien erfordern. Die Blockchain-Technologie verspricht, dies zu ändern. Für die Transaktion verwendete HSBC eine Plattform, die von einem Blockchain-Start-up entwickelt wurde, welches mit einem Bankenkonsortium zusammenarbeitet, um Blockchain-Lösungen für eine Vielzahl von Problemen zu entwickeln. Während Proof-of-Concept-Transaktionen bereits mithilfe der Blockchain-Technologie durchgeführt wurden, war HSBC die erste Bank, die kommerzielle Anwendungen getestet hat.

(CF Red. / CNBC)

 

Facebook richtet eine eigene Blockchain-Sparte im Rahmen einer umfassenden Neuausrichtung seiner Executive Line ein. Dies, vier Monate nachdem CEO Mark Zuckerberg in einem Facebook-Post mitteilte, dass das Unternehmen die Auswirkungen von Kryptowährungen studieren wolle. Der Konzern sagt vorerst wenig über seine neue Sparte. Bekannt ist bislang nur, dass David Marcus, der als Vizepräsident für Messaging-Produkte und als Leiter von Facebook Messenger fungierte, die Blockchain-Gruppe führen wird. Der ehemalige CEO von PayPal, Marcus ist seit langem an alternativen Zahlungstransfers interessiert, und derzeit im Vorstand der Kryptobörse Coinbase tätig. Dies ist die erste einer größeren Anzahl von Änderungen im Facebook Stab in Bezug auf das Blockchain-Projekt. Es ist wahrscheinlich, dass Facebook die Technologie nutzen wird, um einen wesentlich sichereren Umgang mit Nutzerdaten zu gewährleisten - wir werden die weiteren Entwicklungen im Auge behalten.

Die Ankündigung findet kurze Zeit nach schwerwiegenden Problemen statt, die Facebook nach der Panne durch den Verkauf von Millionen von Personendaten an "Cambridge Analytica" hatte. Diese und andere Probleme beim Datenschutz in den letzten Jahren veranlassten u.a. die Europäische Union zur Einführung der Datenschutz-Grundverordnung.

(CF Red. / Blogs)

 

Die US-Kreditkartenfirma American Express kündigte im November 2017 eine Partnerschaft mit der US-Kryptowährung Ripple sowie der spanischen Banco Santander an. Eines von zahlreichen Projekten mit denen der drittgrößte Player in der Blockchain-Welt im Finanzsektor mittlerweile erfolgreich unterwegs ist. Im Übrigen können seit kurzem auch interessierte Anleger auf einen ganzen Aktienindex an Firmen setzen, die sich mit der Blockchain befassen. Genauer gesagt umfasst der "Solactive Blockchain Technology Performance-Index" jene Konzerne, die ein erhebliches wirtschaftliches Engagement im Bereich der Blockchain aufweisen. Enthalten sind insgesamt 20 Mitglieder, die derzeit noch großteils aus den USA kommen. Jedoch tut sich auch in Europa diesbezüglich einiges – z.B. setzt der Mahrberg Fonds (Sitz in Liechtenstein) verstärkt auch auf Blockchain basierte Technologien. Auch heimische Großbanken wie die RBI (Crypto Future berichtete bereits) sind dabei die Blockchain für sich zu entdecken. 

(CF Red. / Die Presse)

 

Der weltweit größte Hersteller von Smartphones und Halbleitern Samsung könnte die Blockchain zur Verwaltung seines globalen Versorgungsnetzes nutzen. Die Samsung Gruppe ist dabei einer der ersten weltweiten Produzenten, der sich ernsthaft mit dem Einsatz von Distributed Ledgern beschäftigt. Das Unternehmen will die Blockchain-Technologie nutzen, um seine Transportkapazitäten zu erweitern (Crypto Future hat bereits das Blockchain-Potential im Frachtbereich in einem anderen Blog-Beitrag erwähnt). Samsung erwartet in diesem Jahr u.a. 488.000 Tonnen Luftfracht - dazu gehören Displays und Galaxy S9-Handys. Ein Blockchain-System könnte das Unternehmen dabei unterstützen, die zeitliche Verzögerung zwischen Produkteinführungen und tatsächlichen Lieferungen zu reduzieren, wodurch es einfacher wird, auf Konkurrenzprodukte zu reagieren und die Produktnachfrage in Schwellenländer wie China zu verlagern.

(CF Red./Bloomberg)

 

22 Länder haben eine Deklaration zur Gründung eines europäischen Blockchain-Partnerschaftsabkommens unterzeichnet. Weitere Länder wurden zudem dazu eingeladen sich der Partnerschaft anzuschließen. Diese soll als Instrument zur Zusammenarbeit zwischen den EU Mitgliedstaaten dienen, um Erfahrungen und Fachwissen in technischen und regulatorischen Bereichen auszutauschen und den Start von EU-weiten Blockchain-Anwendungen im digitalen Binnenmarkt zum Nutzen des öffentlichen und privaten Sektors vorzubereiten. Dies soll sicherstellen, dass Europa weiterhin eine führende Rolle bei der Entwicklung und Einführung von Blockchain-Technologien spielt. Die Partnerschaft wird zur Schaffung eines gedeihlichen Umfelds in voller Übereinstimmung mit den EU-Rechtsvorschriften und mit klaren Governance-Modellen beitragen, was dazu führen soll, dass neue Blockchain-Dienstleistungen europaweit entstehen. Die Europäische Kommission hat im Februar 2018 auch das „ EU Blockchain Observatory and Forum“ ins Leben gerufen und bereits mehr als 80 Millionen Euro in Projekte investiert, die den Einsatz der Blockchain in technischen und gesellschaftlichen Bereichen unterstützen. Bis 2020 sollen noch rund 300 Millionen Euro mehr zur Verfügung gestellt werden.

Liste der Unterzeichnerstaaten: Österreich, Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden und das Vereinigte Königreich.

Weitere Länder sind ebenfalls dazu eingeladen in Zukunft der Partnerschaft beizutreten.

(EU Kommission)

 

Nun ist die Blockchain auch in der Unterhaltungs- und Eventindustrie angekommen.

Damit wird sich auch die Rolle der Ticketvermarkter ändern. Fans sehen sich heute noch mit dem Problem konfrontiert, dass die Tickets oft in rasender Geschwindigkeit ausverkauft sind. Später tauchen die Karten für ein Vielfaches des Preises auf Weiterverkaufsplattformen wieder auf. Durch die Blockchain-Technologie bieten sich nun für die Fans ungeahnte Vorteile. Konzertbesucher können zum Beispiel vor Ort spontan VIP-Tickets buchen, ihr Ticket weitergeben oder noch weitere Dienstleistungen bestellen. Und das Ganze in Echtzeit. Konzertbetreiber können durch die Technologie genau sehen, was ihre Kunden auf dem dreitägigen Festival besucht und konsumiert haben. Die Besucherlenkung kann beispielsweise durch Belohnungssysteme erweitert werden. Beispiele aus der Musikbranche gibt es bereits. Die isländische Indie-Ikone "Björk" ist etwa eine Vorreiterin in Sachen blockchainbasiertem Vertrieb. Fans können ihr neues Album mit Kryptowährungen bezahlen und werden mit Audiomünzen belohnt. Durch die Blockchain werden die Transaktionen vollkommen sicher und es bedarf keiner Vermittler wie Musikverlage, Labels und Vertriebe mehr, um Songs zu verkaufen.

(CF Red./Agenturen/Tiroler Tageszeitung)

 

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